die ersten anzeichen...
... des älter werdens äußern sich folgendermaßen:
vor drei (!) wochen besuchten der mann und ich spontan die g'standene. und schwelgten in erinnerungen an wilde, durchgefeierte nächte. und kamen auf die glorreiche idee, die alten zeiten noch mal aufleben zu lassen: ab nach hamburg, die nacht durchtanzen und mit dem ersten zug am morgen wieder zurück. so wie damals halt.
zeitgleich wurden drei kalender gezückt, um einen termin zu vereinbaren. (früher ging das immer spontan, aber auf einen derartigen kraftakt muss man sich ja schon mental vorbereiten.)
der termin ist heute. in den letzten tagen habe ich mehrfach mit der g'standenen telefoniert. wegen der planung. welchen zug nehmen wir, wo treffen wir uns etc.. die g'standene gab gestern auch zu, schon eine "brotzeit" für unterwegs besorgt zu haben. energydrinks, obst und so. damit wir fit bleiben.
ich frage mich nun, was da passiert ist, in den letzten jahren. warum kann man irgendwann nicht mehr "einfach so" "irgendwohin" gehen? warum muss man wochenlang im voraus planen und unterwegs ein picknick veranstalten? sollte man das ganze dann nicht lieber einfach lassen?
ich muss auch gestehen: ich habe etwas angst. dass ist nicht durchhalte. dass ich irgendwann einfach einschlafe. mitten auf dem kiez. oder im bahnhof. oder im club.
man wird ja nicht jünger...
vor drei (!) wochen besuchten der mann und ich spontan die g'standene. und schwelgten in erinnerungen an wilde, durchgefeierte nächte. und kamen auf die glorreiche idee, die alten zeiten noch mal aufleben zu lassen: ab nach hamburg, die nacht durchtanzen und mit dem ersten zug am morgen wieder zurück. so wie damals halt.
zeitgleich wurden drei kalender gezückt, um einen termin zu vereinbaren. (früher ging das immer spontan, aber auf einen derartigen kraftakt muss man sich ja schon mental vorbereiten.)
der termin ist heute. in den letzten tagen habe ich mehrfach mit der g'standenen telefoniert. wegen der planung. welchen zug nehmen wir, wo treffen wir uns etc.. die g'standene gab gestern auch zu, schon eine "brotzeit" für unterwegs besorgt zu haben. energydrinks, obst und so. damit wir fit bleiben.
ich frage mich nun, was da passiert ist, in den letzten jahren. warum kann man irgendwann nicht mehr "einfach so" "irgendwohin" gehen? warum muss man wochenlang im voraus planen und unterwegs ein picknick veranstalten? sollte man das ganze dann nicht lieber einfach lassen?
ich muss auch gestehen: ich habe etwas angst. dass ist nicht durchhalte. dass ich irgendwann einfach einschlafe. mitten auf dem kiez. oder im bahnhof. oder im club.
man wird ja nicht jünger...
alltagszauberin - 11. Feb, 13:00














