Sonntag, 16. März 2008

zwischenstand

hausarbeit eins (thema: interkultureller geschichtsunterricht in der sekundarstufe I) ist fertig, an die gruppen-oberchefin verschickt und sicher in der dateien-kiste verwahrt.
die bücher für hausarbeit zwei (thema: die irische hungersnot und ihre folgen) liegen ordentlich gestapelt auf meinem schreibtisch.
die motivation ist im minusbereich angelangt.
zum glück ist hausarbeit zwei gar keine hausarbeit sondern nur ein vier-seiten-essay.
kippen sind alle. (großes problem.)
draußen regnet es. (kein gutes wetter zum kippen kaufen gehen. immerhin gutes wetter zum hausarbeiten schreiben.)
um mich vor die tür zu trauen, müßte ich mein äußeres noch etwas restaurieren. (nein, bademantel und ungewaschene haare gehen wirklich nicht. selbst wenn die nächste tanke nur drei minuten entfernt ist.)
gruß an die (vom lernen mindestens genauso genervte) iweliege (fast) nachbarin.
wir haben nicht mal was zu essen im haus.

nochmal!

die kleine zauberin musste gestern mal wieder kräftig schaffen. eigentlich sehr ungünstig, denn morgen müssen mal wieder zwei hausarbeiten bei den lieben dozenten ankommen und natürlich liegen die noch nicht fertig auf dem heimischen schreibtisch.
aber was soll's, das geld kommt schließlich nicht von allein auf's zauberinnen-konto. der ausflug mit den behinderten ging dann auch ausnahmsweise mal nicht zu einem volksmusik-konzert, sondern auf den jahrmarkt (in anderen regionen deutschlands auch bekannt als rummel, kirmes oder messe). bremen bietet nämlich neben dem freimarkt im herbst auch noch ein frühjahrs-pendant unter dem titel "osterwiese". und wir waren mittendrin.
5 betreuer, 8 teilnehmer - ziemlich gute quote. abgesehen davon, dass wir nur äußerst langsam vorangkamen (drei rollstühle, ein blinder teilnehmer) und dass uns die dummen und geschmacklosen kommentare der anderen jahrmarktsbesucher sicher waren, hat das ganze doch spaß gemacht.
besonders spannend waren die karussell-fahrten. es gibt nichts erhebenderes, als mit einem grimassen-schneidenden teilnehmer in einem schnellen(!), sich in alle richtungen drehenden (!) und sich dabei auf und ab bewegenden (!) karussell zu sitzen, während einem einfällt, dass genau dieser teilnehmer einen eher schwachen magen hat. passiert ist zum glück nichts, außer dass der junge herr eine menge spaß (und ich zweitweise echte panik) hatte. ("können wir jetzt nochmal fahren?!")
beim nächsten fahrgeschäft habe ich mir einen anderen "beifahrer" gesucht.

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